41. Wanderwallfahrt
Pilger der Hoffnung!
Spes non confundit – Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen (Röm 5,5)
Als Wallfahrtsmotto wurde das Leitwort des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr 2025 übernommen.
Unter diesem Motto und in diesem Jahr zum ersten mal wird uns in Werl der neue Wallfahrtsleiter Bernd Haase begrüßen. Ihm dürfte der ungefähre Weg von Lenhausen nach Werl bekannt sein, Bernd Haase ist ein Kind des Sauerlands, geboren in Elspe.
Auch wenn dies unsere 41. Wallfahrt wird, so machen wir uns doch seit 40 Jahren, genau gesagt seit 1985 auf den Weg zum Gnadenbild nach Werl. Ein kleines Jubiläum von dem auch die Werler Wallfahrtsleitung Kenntnis genommen hat – freuen wir uns drauf, denn Wir sind Pilger der Hoffnung.
Gott, der uns mit seiner Liebe und Barmherzigkeit nahe ist – oft näher als wir es uns zu denken und zu träumen wagen – ist die Quelle aller Hoffnung. Es ist nämlich der Heilige Geist – so sagt Papst Franziskus – der mit seiner beständigen Gegenwart in der pilgernden Kirche das Licht der Hoffnung in den Gläubigen verbreitet. Er lässt es brennen wie eine Fackel, die nie erlischt, um unserem Leben Halt und Kraft zu geben. Und so bewirkt die vom Heiligen Geist geschenkte Hoffnung zuerst Geduld, die eine Tochter der Hoffnung ist. Damit aber wird deutlich, dass aufgrund der inneren Verbindung von Hoffnung und Geduld das christliche Leben ein Weg ist, der auch starke Momente braucht, um die Hoffnung zu nähren und zu stärken.5 So ein starkes Element, das die gemeinsame Hoffnung auf Leben in der Begegnung mit Jesus wachsen lässt, ist das Wallfahrten, das uns Papst Franziskus gerade im Heiligen Jahr 2015 besonders ans Herz legt, wenn er sagt: Es ist kein Zufall, dass das Pilgern ein wesentliches Element eines jeden Heiligen Jahres darstellt. Sich auf den Weg zu begeben, ist typisch für diejenigen, die sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens machen. Eine Fußwallfahrt trägt sehr dazu bei, den Wert der Stille, der Anstrengung und der Konzentration auf das Wesentliche wiederzuentdecken.